Ceriale.
Die Ebene von Albenga wird gegen Osten vom Monte
Croce (541 m) begrenzt. An der Küste liegt
Ceriale, einer der bekanntesten und meistbesuchtesten
Badeorte Liguriens. Der Ort mit seiner im Jahre
1564 errichteten Burg gegen die Sarazeneneinfälle
(ebenso wie der kurz danach errichtete Aussichtsturm)
war zuerst dem Bischof von Albenga unterstellt und
gehörte danach zur Republik von Genua.
Am Sandstrand gibt es auch einige kleine Flächen
mit Kieseluntergrund und der sandige Meeresgrund
eignet sich hervorragend zum Tauchen. Eine schöne
Alternative zum Strand ist die Bade- und Freizeitanlage
in der Nähe des Ortszentrums, die auch mit
einem öffentlichen Bus erreicht werden kann.
Das Hinterland wird durch die mediterrane Macchia
charakterisiert, hier befinden sich viele Blumen-
und Gemüsegärtnereien. Die Weinberge liegen
sich im Gebiet des Pigato DOC. Das Flußtal
des Iba ist ein Anziehungspunkt für Botaniker,
denn hier gibt es kleine Mikrokultur an alpiner
Vegetation mit der Besonderheit, daß sich
dieses Gebiet auf einer Höhe von nur 200 m
über dem Meeresspiegel befindet. Das Flußbett
des Torsero ist ein regionaler Naturpark, dieses
Gebiet zählt mit seinen Fossilienvorkommen
und archäologischen Ausgrabungen zu den interessantesten
Landschaften Italiens. Viele der Funde aus diesen
Ausgrabungen befinden sich im Museum des Ortsteils
Peagna, einer relativ neu entstandenen Ansiedlung,
nachdem einige kleinere Ortsteile in der Umgebung
aufgegeben wurden wie zum Beispiel Capriolo (von
diesen Ort sind noch einige Ruinen sichtbar).
Sehr interessant ist auch die Kirche des heiligen
San Giovanni Battista il Vecchio und die mittelalterliche
Quelle mit dem Namen "Anthia", nach der
auch der Literaturpreis für Bücher über
Ligurien (Ende August) benannt wurde sowie der damit
verbundene Preis der Stadt von Ceriale für
Malerei mit dem Thema der ligurischen Landschaft.