Bordighera und Ventimiglia.
Palmen, Zitrusfrüchte, Olivenbäume und viele
kultivierte Blumen bedecken dieses üppige Grenzland
mit einem ausgezeichneten Klima. Nur zwei Schritte
von Frankreich und dem Fürstentum Monaco entfernt
findet man die Stadt Ventimiglia: Als letzte Ortschaft
des ligurischen Westens hat sie einen antiken Kern
(römischen und mittelalterlichen Ursprungs) bewahrt
und sich als wichtiges Touristenziel etabliert. Von
hier bis Ospedaletti findet man in stetiger Aufeinanderfolge
Strände, Gärten, blühende Villen und
Hotels sowie kleine, in Naturstein konstruierte Dörfer,
die sich im unmittelbaren Hinterland befinden.
Von großem Reiz sind die Gärten Hanbury,
wo - seit dem 19. Jahrhundert - ca. sechstausend lokale
und exotische Pflanzen wachsen; die Grotten von Balzi
Rossi zwischen Felsen unverwechselbarer Farbe, seit
dem Paläolithikum bewohnt; schließlich
das kleine Seborga: stolz auf seine Identität
als Fürstentum, das fast zufällig mit einem
vom Volk gewählten Prinzen ohne blaues Blut entstand.
Kurios und nicht zu versäumen ist das Museum
des italienischen Lieds, das auf einer historischen
Lokomotive in Vallecrosia aufgebaut ist, die Blumenschlacht
im Juli in den Straßen von Ventimiglia und
dasFestival des Humors in Bordighera.