AlbenganeseGarlenda.
Garlenda liegt am Beginn des Lerronetals am Rande
der Ebene von Albenga. Der Ort befindet inmitten
einer grünen Landschaft zwischen Obsthainen,
Olivenhainen und Weinbergen für die Produktion
von Rossese und Pigato. Der ehemalige Wohnsitz der
Adelsfamilie Lengueglia wurde später zu einem
Lehen der Grafen Costa, die ebenfalls ihren Wohnsitz
an das linke Flußufer verlegten und dann zwischen
dem 16. und dem 17. Jahrhundert in Meriana eine
neue Burg erbauten, die nach Art eines befestigten
Palazzo errichtet wurde.
Garlenda ist mit seiner beschaulichen Landschaft
und der guten Seeluft einer der schönsten Ort
für Sommerferien in Ligurien, hier gibt es
zahlreiche Sportmöglichkeiten in freier Natur
und viele kulturelle Initiativen und Veranstaltungen.
Der im Jahre 1965 eröffnete Golfclub wurde
kürzlich umgebaut und modernisiert. In der
Nähe dieses Platzes mit 18 sehr unterschiedlichen
Löchern gibt es auch weitere Sporteinrichtungen
auf hohem Niveau wie die Pferderennbahn, auf der
nationale Ausscheidungen ausgetragen werden.
Aber Garlenda ist auch berühmt für das
traditionelle Treffen des "Fiat 500",
das hier jeden Sommer Hunderte von Fans aus aller
Welt des liebenswerten "Cinquecento" anlockt.
Hier steht sogar eine Skulptur, die Antonio Murri
gewidmet wurde.
In der Burg der Del Carretto in Costa wird seit
einiger Zeit eine originelle Ausstellung veranstaltet,
nämlich eine Zusammenstellung von Kalendern
und Mondphasen in italienischer Sprache und dem
ligurischen Dialekt aus ganz Ligurien und Italien.
Der Pfarrkirche in Costa (der Jungfrau Maria geweiht
und im 17. Jahrhundert umgebaut) wurden aus Rom
bedeutende Gemälde gestiftet, die alle bis
auf Ausnahme des Altarbildes (fälschlicherweise
Guercino zugeordnet) im Jahre 1979 gestohlen wurden.
Sehr interessant ist auch die kleine Kirche San
Rocco, ein Nationaldenkmal, mit ihrer außenliegenden
Kanzel und der großen jahrhundertealten Eiche.