Der Park an der Via Appia Antica.
Wenn Sie dieses grüne, aber auch mit der Vergangenheit
verbundene Gebiet der Stadt kennenlernen möchten, empfehlen
wir Ihnen eine Radtour mit Führung. Von März bis
Ende Juni und von September bis Ende November findet jeden
Sonntag ab 10 Uhr eine Naturführung per Fahrrad statt,
die vom Sitz der Parkverwaltung in Via Appia Antica 42 startet.
Die Führung in der Natur, mit Geschichte und Archäologie,
dauert zwei Stunden und geht zum Grab der Priscilla, ins
Tal der Caffarella mit Zwischenstops beim Tempel des Gottes
Redicolo, dem Nymphäum der Egeria, Sant' Urbano und
beim Mausoleum der Cecilia Metella. Die Fahrräder können
auch bei der Parkverwaltung gemietet werden.
Das Trejatal.
Im Nationalpark des Trejatals liegen die Wasserfälle
des Monte Gelato, eine kleine Oase aus natürlichen
Becken mitten im Wald, die man über improvisierte Pfade
aus Felsen und Holzstämmen erreichen kann. Durch das
Trejatal fließt der gleichnamige Fluss bis Mazzano
Romano, dem Sitz der Parkverwaltung des Trejatals. Ein Landschaft
von seltener Schönheit - auf den sonnenbeschienen Felsen
wächst üppig die Vegetation des Mittelmeerraums.
Auch vom archäologischen Gesichtspunkt ist das Gebiet
interessant: es gibt etruskische Nekropolen in den Tuffsteinplateaus,
römische Reste und Ruinen aus dem Mittelalter.
Lago di Vico.
Das Naturschutzgebiet des Lago di Vico umfasst einen der
kleinsten Vulkanseen Latiums, dessen typische Form als Zeugnis
seines Ursprungs am besten erhalten blieb. In diesem wunderschönen
Naturschutzgebiet bestehen ökologisch vollkommen verschiedene
Situationen auf so engem Raum nebeneinander, s n, die Haselnussplantagen,
und darüber die Esskastanienwälder.
Der Franziskusweg.
Der Franziskusweg ist entstanden, um die Werte des Franziskanertums
auf eine möglichst ursprüngliche Art kennen und
erleben zu lernen, und um - wie der hl. Franziskus - die
herrliche, unberührte Natur dieser Gegend liebzugewinnen.
Auf diesem Weg wird die unglaubliche Vielfalt der Naturschönheiten
Sie in Erstaunen versetzen: grüne Ebenen, sanfte Hügel,
mächtige Berge, uralte Wälder und reinstes Wasser,
das überall entspringt.
Die Etappen des Franziskuswegs, der den Weg des Heiligen
durch das Santatal nachgeht, bringen uns zu einigen der
schönsten Stellen der Provinz Rieti: ins mittelalterliche Rieti mit seinen Palästen und Kirchen, zu den Wallfahrtsorten
von Greccio, La Foresta, Poggio Bustone und Fontecolombo,
die wie Juwelen im Grün der Wälder liegen, zum
Buchenwald von S. Franziskus in Rivodutri, sowie zu der
Perle des Velinotals, dem alten Örtchen Posta, und
auf den Gipfel des Terminillo.
Man kann diesen Weg über Pfade und Straßen von
seltener Schönheit zu Fuß, mit dem Mountainbike
oder zu Pferd, ja, sogar mit dem Auto zurücklegen.
Eine Kuriosität ist der "Pass" des Franziskuswegs,
der Ihren Besuch an diesen Orten bescheinigt, die dem Schutzpatron Italiens so sehr ans Herz gewachsen waren.
Naturschutzgebiet Lago di Posta Fibreno.
Das an romanischen Monumenten wie der Kathedrale und Abtei
von San Domenico reiche Sora ist die Pforte des Nationalparks Latium, Abruzzen, Molise und Cominotal.
Ein weiteres Naturschutzgebiet der Provinz ist das Naturschutzgebiet
Lago di Posta Fibreno. Die auf den Hängen der Hügel,
umgeben von den majestätischen Bergen Latiums und der Abruzzen gelegenen Orte Alvito mit seinem mittelalterlichen
Ortskern, der Herstellungsort der berühmten Mandel-
Torroncini, Picinisco, der den englischen Schriftsteller
D.H. Lawrence zu seinem Roman "The lost Girl"
inspirierte, und Atina mit seinem archäologischen Museum
und dem herzöglichen Palast in der mittelalterlichen
Altstadt. Das Gebiet der Gemeinde Atina ist bekannt für
seine Produktion des "Cabernet di Atina DOC";
diesen Wein kann man auch im historischen Weinkeller Visocchi
probieren.
Um die Kenntnisse der Natur des Tals zu vertiefen, sollte
man das Zentrum der Umweltkultur in San Donato Val di Comino
(Via Roma 3 Tel 0776.508499) besuchen. Gleich daneben befindet
sich eine komfortable Jugendherberge, die bis zu 25 Personen
aufnehmen kann.
Nationalpark des Circeo.
Nach der Überlieferung wurde Odysseus bei seiner Rückkehr
von Troja auf dem Circeo, einem einzelnen Vorberg in der
pontinischen Ebene, über dem tyrrhenischen Meer, von
der Magierin Zirze angelockt und verführt. Dieser Streifen
der tyrrhenischen Küste zeichnet sich durch verschiedene
natürliche Besonderheiten aus:
der dichte Urwald, der letzte in Italien und Europa;
der Vorberg des Circeo, das charakteristischste
Kennzeichen der Gegend;
die etwa 25 km langen Dünen des
Strandes, eine kontinuierliche Folge von Sandhügeln;
die vier Seen an der Küste (Lago
di Paola oder Sabaudia, Lago di Caprolace, Lago dei Monaci
und Lago di Fogliano) und die Feuchtbiotope, die ein besonders
geeignetes Ambiente für die verschiedenen Anforderungen
der Zwischenhalts, Überwinterungen und Nistplätzen
der Zugvögel bieten.
die Insel Zannone, eine kleine Insel
im Park des Circeo.