Abbazia di Santa Maria di Farfa.
Die Abtei liegt im Latium, in der Provinz von Rieti und gehört zur Gemeinde von Fara in Sabina. Die Abtei trägt ihren Namen nach dem unmittelbar in der Nähe liegenden Fluss.
Es war einmal
Die Abtei liegt an einer seit jeher als heilig erklärten Stelle. Laut einer Überlieferung stand hier bereits das Heiligtum der Göttin Vacuna und vielleicht auch eine Villa aus der römischen Kaiserzeit. Die Abtei war im Mittelalter eines der wichtigsten religiösen und kulturellen Zentren Mittelitaliens.
Weshalb sie einen Besuch wert ist
Dieser religiöse Komplex zählt zu einem der berühmtesten Denkmäler des europäischen Mittelalters und ist aufgrund seiner historischen und architektonischen Bedeutung einen Besuch wert.
Beschreibung
Die Abtei von Farfa wurde im sechsten Jahrhundert von San Lorenzo Siro gegründet und später von den Langobarden verwüstet. Der Heilige Thomas von Maurienne ließ sie im Jahr 680 wieder errichten. Vom neunten bis zum elften Jahrhundert erlebte sie ihre glorreichste Zeit, lag zeitweise auch unter dem Schutz von Karl dem Großen, der sich hier kurz aufhielt, bevor er sich zum Kaiser krönen ließ. In ihrem Besitz befand sich ein Großteil Mittelitaliens, der von den Abruzzen bis zu den Marken reichte. Man betritt die Abtei durch ein Portal aus dem fünfzehnten Jahrhundert: Gleich gegenüber liegt die Kirche, die Ende des fünfzehnten Jh.s erneut aufgebaut wurde. In dem aus drei Kirchenschiffen bestehenden Inneren werden Gemälde und Freskomalereien aus dem sechzehnten und siebzehnten Jh., ein karolingischer Altar und wertvolle Werke des Malers Orazio Gentileschi und seiner Schüler aufbewahrt. Über den Kreuzgang aus der zweiten Hälfte des sechzehnten Jh.s gelangt man in die Krypta aus der Karolingerzeit, in der auch ein römischer Sarkophag aus dem zweiten Jh. aubewahrt wird. Besonders kostbar ist schließlich auch der kleine romanische Kreuzgang mit Blick auf die Kirchenapsis und auf den Glockenturm.
Kuriosität
In der Bibliothek, die im Jahr Tausend zu einer der reichsten Europas zählte, befinden sich noch heute zirka 45.000 wertvolle antike Werke, darunter auch einige kostbare Kodexe. In ihrem “Scriptorium” entstanden zwischen dem zehnten und dem zwölften Jahrhundert berühmte und wertvolle Kodexe, die von den Mönchen mit kostbaren Miniaturen versehen wurden.
Informationen und praktische Hinweise
Die Abtei ist normalerweise montags geschlossen. Detaillierte Informationen über Öffnungszeiten oder zum Buchen einer Besichtigung erhält man über die folgende Rufnummer: +39.0765/277065.
Für weitere Informationen
Wo liegt das
Die Abtei liegt im Latium, in der Provinz von Rieti und gehört zur Gemeinde von Fara in Sabina. Die Abtei trägt ihren Namen nach dem unmittelbar in der Nähe liegenden Fluss.
Es war einmal
Die Abtei liegt an einer seit jeher als heilig erklärten Stelle. Laut einer Überlieferung stand hier bereits das Heiligtum der Göttin Vacuna und vielleicht auch eine Villa aus der römischen Kaiserzeit. Die Abtei war im Mittelalter eines der wichtigsten religiösen und kulturellen Zentren Mittelitaliens.
Weshalb sie einen Besuch wert ist
Dieser religiöse Komplex zählt zu einem der berühmtesten Monumente des europäischen Mittelalters und ist aufgrund seiner historischen und architektonischen Bedeutung einen Besuch wert.
Beschreibung
Die Abtei von Farfa wurde im sechsten Jahrhundert von San Lorenzo Siro gegründet und später von den Langobarden verwüstet. Der Heilige Thomas von Maurienne ließ sie im Jahr 680 wieder errichten. Vom neunten bis zum elften Jahrhundert erlebte sie ihre glorreichste Zeit, lag zeitweise auch unter dem Schutz von Karl dem Großen, der sich hier kurz aufhielt, bevor er sich zum Kaiser krönen ließ. In ihrem Besitz befand sich ein Großteil Mittelitaliens, der von den Abruzzen bis zu den Marken reichte. Man betritt die Abtei durch ein Portal aus dem fünfzehnten Jahrhundert: Gleich gegenüber liegt die Kirche, die Ende des fünfzehnten Jh.s erneut aufgebaut wurde. In dem aus drei Kirchenschiffen bestehenden Inneren werden Gemälde und Freskomalereien aus dem sechzehnten und siebzehnten Jh., ein karolingischer Altar und wertvolle Werke des Malers Orazio Gentileschi und seiner Schüler aufbewahrt. Über den Kreuzgang aus der zweiten Hälfte des sechzehnten Jh.s gelangt man in die Krypta aus der Karolingerzeit, in der auch ein römischer Sarkophag aus dem zweiten Jh. aubewahrt wird. Besonders kostbar ist schließlich auch der kleine romanische Kreuzgang mit Blick auf die Kirchenapsis und auf den Glockenturm.
Kuriosität
In der Bibliothek, die im Jahr Tausend zu einer der reichsten Europas zählte, befinden sich noch heute zirka 45.000 wertvolle antike Werke, darunter auch einige kostbare Kodexe. In ihrem “Scriptorium” entstanden zwischen dem zehnten und dem zwölften Jahrhundert berühmte und wertvolle Kodexe, die von den Mönchen mit kostbaren Miniaturen versehen wurden.
Informationen und praktische Hinweise
Die Abtei ist normalerweise montags geschlossen. Detaillierte Informationen über Öffnungszeiten oder zum Buchen einer Besichtigung erhält man über die folgende Rufnummer: +39.0765/277065.