Nicht erst seit gestern übt der nördliche, im
Trentino gelegene Teil des Gardasees auf sportbegeisterte
Urlauber einen starken Reiz aus. Die Bedingungen für
Surfen, Segeln, Klettern und Mountainbiken auf höchstem
Niveau haben den dynamischsten Teil der jungen Generation
aus ganz Europa angelockt. Dabei hat das Landschaftsrelief
des nördlichen Gardasees in entscheidender Weise den
Erfolg des Mountainbiken gefördert, indem die Uferregion
in einem weiten Bogen auf 65 Metem ü.d.M. liegt und
von bis zu 2000 Meter hohen Bergen eingegrenzt wird: wer
stelle Anstiege liebt und atemberaubende Abfahrten, der
kann hier beides finden.
Darüber hinaus sorgt das besonders milde Klima, das
dem wohltuenden Einfluß des Sees zu verdanken ist,
dafür, daß dieser Sport das ganze Jahr über
praktiziert werden kann und das in einer vielfältigen
Natur, die es bei einer Tour möglich macht, von der
mediterranen Vegetation mit Palmen, Oliven und Steineichen
zur alpinen Pflanzenwelt mit Buchen, Tannen und Latschenkiefern
überzugehen.
Die folgende kleine Auswahl wurde so getroffen, daß
bei den Exkursionen klassische Strecken bevorzugt wurden,
um das im übrigen verbotene - Befahren von Wanderwegen
und Biotopen zu verhindern. Man kann die Ausübung von
Sport durchaus mit der Okologie verbinden, wenn man die
Natur respektiert und einige fundamentale Regeln befolgt:
nur auf diese Weise kann der Trentiner Teil des Gardasees ein ideales Gebiet für den Mountainbike-Sport bleiben.