Zahlreiche sind die Schlösser in Trentino. Viele von
diesen sind ganz in der Nähe des oberen Gardasees. Seiten
der örtlichen Geschichte, welche sich mit jener von
Europa einmischen. Alte Burge, Festungen oder Schlösser,
viele von diesen restauriert, welche kulturelle Tätigkeiten,
Austellungen von Kunst und Vorstellungen aufnehmen.
Das Gebiet von Alto Garda und das Valle dei Laghi gehörten
zu den ersten besiedelten Trentiner Tälern. Dies ist
vor allem auf das milde Klima und die siedlungsfreudige
Beschaffenheit des Territoriums zurückzuführen.
Vorgeschichtliche Ansiedlungen sowie Römerstrassen
und -sied- lungen waren der Ursprung für die Bildung
gemeinschftlicher Niederlassungen, d.h. hier befinden sich
drei der fünf Festungsstädte des Trentino: Arco,
Riva und Tenno.
Die Stadtmauer von Tenno, die niemals einer Familie allein
angehörte, bezeugt die ursprüngliche Aufgabe der
Burg als Sammelstelle der Gemeinschaft bei Gefahr. Das Castrum
Vetus, später Castrum Novum mit den Mauern von Riva,
kannte keine Feudal-Untertänigkeit, während Arco der gleichnamigen mächtigen Familie unterstellt wurde,
die als Verbündete die Grafen Tirols und später
die Habsburger hatten. Die Familie der Grafen von Arco,
mit ihrem prächtigen Palast innerhalb der Mauern und
der majestätischen Burg zur Überwachung auf dem
Felsen, hat ihre Vorherrschaft auf viele andere Burgen und
Schlösser des Tales ausgedehnt, mit Ausnahme von Castel
Toblino und Castel Madruzzo, die mit den Fürstbischöfen
eng verbunden waren. In diesem Gebiet finden wir die zwei
einzigartigen Beispiele von Binnensee-Befestigungen: die
Rocca von Riva del Garda und Castel Toblino.
Burgen
und Schlösser am Gardasee.
Sie zeichnen die Landschaft, sind Geschichte und fast schon
Natur: die Schlösser am Gardasee. Am nördlichsten
Punkt dieser Region bewacht der Turm des Schlosses Drena
den Eingang zum Sarcatal und die Mondlandschaft der Marocche.
Nicht weit davon entfernt die Burg Arco, die sich wie eine
natürliche Fortsetzung der Felsen unter ihr auf einer
Anhöhe über der Stadt erhebt. Richtung See, hoch
auf dem Felsen, der Torbole und den nördlichen Teil
des Gardasees beherrscht, sehen Sie die Ruinen des Schlosses
Penede und etwas weiter die Rocca und die Bastion von Riva.
Zuletzt - schon wieder im Hinterland - das Schloss Tenno,
das im Privatbesitz ist. Es thront auf einem Felsvorsprung
über dem Dorf, zwischen Himmel und See.
Museen am Gardasee.
Die Kollektionen des Stadtmuseums von Riva del Garda haben
nach der Restaurierung der Rocca eine würdige Umgebung
gefunden. Die schlichte aber eindrucksvolle Burg mit vier
Türmen wurde im 12. Jahrhundert direkt am See erbaut.
Das Museum ist von April bis September geöffnet und
beherbergt einige wichtige Ausstellungen zur Entwicklung
des Gebietes und zur Archäologie des Garda Trentino;
es dokumentiert den geschichtlichen Wandel der Stadt, besitzt
aber auch eine gut ausgestattete Pinakothek. Das Museum
hat verschiedene museumspädagogische Angebote entwickelt;
der "Angolo del Gusto" bietet Raum für besondere
Veranstaltungen und im Family Museum sind Kinder mit ihren
Eltern willkommen.
Natur.
Die mediterrane Landschaft des Gardasee - an der Grenze
zu den Dolomiten - birgt viele Sehenswürdigkeiten,
die es zu entdecken gilt. Bevor sich die Berge öffnen,
um der Ebene des Unteren Sarca Raum zu geben, breitet sich
die enorme eiszeitliche Steinlawine der Marocche aus. Der
Name leitet sich ab von "mar" und bedeutet "Stein".
Ein anderes erstaunliches Biotop ist der Monte Brione, ein
felsiges Kap auf der Hälfte zwischen Riva und Torbole.
Der Arboreto di Arco hingegen ist ein von Menschen geschaffenes
natürliches Ambiente. Er ist Teil eines riesigen botanischen
Gartens, den Erzherzog Albert von Habsburg anlegen ließ,
und gehört heute zu einer grünen Route, die auch
zu den öffentlichen Gärten und zum Wald von Caproni
führt. Absolut nennenswert ist der Tennosee mit einer
romantischen klinen Insel, der den Rest eines versteinerten
Waldes bedeckt.