Wer ganz Italien an einem Tag sehen will, kann in Viserba
di Rimini, im Zentrum der adriatischen Riviera, eine Miniaturausgabe
des Stiefels besuchen. Wie in einem Schmuckkästchen
finden sich hier 273 maßstabgetreue Reproduktionen
der wichtigsten Gebäude Italiens und Europas wieder.
Mit Siebenmeilenstiefeln geht es von der Arena in Verona
zum Tal der Tempel in Agrigent, und ein kleiner Abstecher
führt Sie zu Saint Paul's Cathedral in London. Sie
tauchen in eine andere (verkleinerte) Dimension ein, eine
Reise, die sich für große und kleine Besucher
lohnt; dasselbe gilt für das Delphinarium in Rimini,
das außer den freundlichen Delphinen auch viele
andere Fische beherbergt. Die Emilia Romagna bietet ihren
Gästen zudem eine Vielzahl maßgeschneiderter
Reiserouten, die an die jeweiligen Wünsche angepasst
sind. Wer gerne an das Meer möchte, kann sich direkt
an der Riviera zum Schwimmen und Sonnen niederlassen und
eventuell die Nächte in den Diskotheken von Rimini, Riccione, Milano Marittima und Cesenatico durchtanzen.
Ferrari-Fans können sich in der Galerie des Autoherstellers
in Maranello (Modena) mit angeschlossenem Automuseum informieren,
wohingegen Naturliebhaber die Schönheit des Apennin
zu Pferd auf den Reitwegen zwischen Parma und Piacenza erkunden können. Kunst, Religion und Geschichte sind
in Bologna in der Basilica di San Petronio vereint, eine
der schönsten Kirchen Italiens, deren Fassade zur
Hälfte mit Marmor und Naturstein verkleidet ist.
498 Stufen führen hinauf in die Spitze des Torre
degli Asinelli, wo der mühsame Aufstieg mit einem
atemberaubenden Blick über die Stadt belohnt wird.
Ferrara, eine weitere Stadt der Künste, erfährt
man am besten in aller Ruhe auf dem Fahrrad und besichtigt
das Schloss der Este, bevor man sich nach Modena aufmacht,
um dort die Kathedrale und die Ghirlandina (Glockenturm)
zu besuchen.