Forlí Cesena.
Hügel, Berge, Meer, Thermen und Kunst: Wer Forlí Cesena als Urlaubsziel wählt, hat die Qual der Wahl.
Was antike Kunst und Kunstwerke betrifft, ist dieses Gebiet so reich, wie kaum ein anderes. In Cesena, eine Stadt, deren Urprünge in der Zeit der Umbrier und Etrusker liegen, gibt es eine unendliche Liste von interessanten Zielen: die Bibliothek Maletestiana aus dem Jahre 1452 bewahrt über 300 antike Handschriften auf; das „Teatro Comunale Bonci“ ist eines der bedeutendesten Theater der Romagna; Piazza del Popolo und Fontana Masini; Rocca Maletestiana auf dem Gipfel des Garampo; die Basilika von Santa Maria del Monte; das Archäologiemuseum, die städtische Pinakothek, das Landwirtschaftsmuseum und das naturwissenschaftliche Museum.
Forlí verdankt seinen Namen dem antiken „Forum Livii“, ein Handelszentrum zwischen Hügel, Ebene und dem nahen Meer. Unzählige Museen beherbergt die Stadt: das städtische Archäologiemuseum „Santarelli“, die städtische Pinakothek, das Ethnografiemuseum „Pergoli“, die Villa Saffi, das Risorgimento-Museum „Aurelio Saffi“, das Museum für Theater und noch vieles mehr; sehenswert ist auch die Basilika „San Mercuriale“.
Zwischen Forlí und Cesena, liegt das Dorf Forlimpopoli, das eng mit dem Namen Pellegrino Artusi verbunden ist. Er trug mit dem 1891 erschienenen Kochbuch „Von der Wissenschaft des Kochens und der Kunst des Genießens“ maßgeblich zur nationalen Identifikation bei.
In der Ortschaft Cà Belvedere auf dem Hügel Montepoggiolo, in der Gegend von Terra del Sole, wurde 1983 ein altsteinzeitliches Lager mit Tausenden von Fundstücken entdeckt; dieses Lager ist eine der wertvollsten prähistorischen Entdeckungen Norditaliens, es ist immerhin 850.000 Jahre alt.
Die Perlen der Provinz Forlí Cesena sind sicher die Thermen „Castrocaro“ und „Terra del Sole“.
Direkt am Meer liegt Cesenatico, ein Mix aus Fröhlichkeit und Gastfreundschaft. Hier können Sie zwischen Fischerbooten und Häusern des Porto Canale umherschweifen; Die Struktur dieses Hafens entwarf Leonardo da Vinci im Jahre 1502, im Auftrag von Cesare Borgia; die Originalzeichnungen werden in der Nationalbibliothek von Paris aufbewahrt. Sehenswert sind auch die Ortschaften Savignano sul Rubicone, Gatteo und San Mauro Pascoli.
Auch das sportliche Angebot kann sich sehen lassen: Trekking, reiten, mountainbiken, Rad fahren und noch viele andere Sportarten kann man in der wunderschönen Gegend von Forlí Cesena ausüben.
Essen und Trinken
Sardinen, Sardellen, Makrelen, Knurrhahn, Heuschreckenkrebse – der Fisch prägt eindeutig die Küche des Gebietes von Cesenatico. Aber nicht nur Fischgerichte: verschiedene Pizzas, ausgezeichnet die mit Meeresfrüchten, können sie natürlich auch überall genießen; sehr lecker sind auch die „piadine“, mit „squaquerone“-Käse, verschiedene Wurstsorten und gegrillte Spießchen.
Gute Weine produziert die Kellerei „La Zerbina“: ausgezeichnet sind der Weinlikör „L’Albana“, die Weine „Sangiovese“ und „Marzieno“.
Feste und Veranstaltungen
Jedes Jahr im Juni findet in Cesena das traditionelle Fest von San Giovanni statt, während im Juli die Veranstaltung „I suoni del tempo“, mit einer Reihe von Konzerten international bekannter Künstler, über die Bühne geht.
Im Rahmen der im Winter in Forlí abgehaltenen „Sagra della Madonna del fuoco“, ein Fest zu Ehren der Schutzheiligen der Stadt, die einen Brand wie durch ein Wunder unbeschädigt überstand, kann man an verschiedenen Gastronomieständen traditionelle Süßspeisen und natürlich die Piadina verkosten.
Die Altstadt von Forlimpopoli verwandelt sich jedes Jahr, Ende Juni, für eine Woche in „Artusopoli“, eine „Stadt zum Kosten“. Das farbenfrohe Fest „Segavecchia“ leitet den Frühling ein.
In Cesenatico wird der Frühling mit den „Vele di Pasqua“ begrüßt, der Mai ist das Monat des Rades und der „Nove Colli“ (Radrennen), im August hingegen wird Garibaldi’s Landung gefeiert.
In Castrocaro Terme wird das Mittelalter-Fest „Dal Medioevo al Rinascimento“ abgehalten; Interessant sind auch der "Palio" (Turnierfest) von San Reparata und jener von Romagna Toscana.