Nationalpark
des Toskanischen Archipels.
Als die tyrrhenische Venus aus den Wellen des Meeres
stieg, lösten sich sieben Juwelen von ihrem Diadem.
So enstanden die Inseln des Archipels: Elba, Giglio,
Capraia, Gorgona, Pianosa, Giannutri und Montecristo.
So wird die Entstehung des Toskanischen Archipels
in einer antiken Legende erzählt, in der besonders
die Rolle des Meeres hervorgehoben wird - das heute
"Hauptbestandteil" des Nationalparks ist.
Die Fläche des geschützten Landes beträgt
nur etwas weniger als 18.000 ha und die Meeresfläche
ca. 60.000 ha - es handelt sich um den größten
Meerespark Europas.
Ein Gebiet mit außergewöhnlichen menschlichen
und ökologischen Werten, für deren Schutz
wir die Hilfe aller benötigen. Vor allem brauchen
wir dringend das Verständnis und den Respekt
derer, die gerade im Begriff sind, auf der Suche nach
der "Möwe mit dem roten Schnabel" die
vulkanische Landschaft von Capraia zu entdecken, die
die antiken Unterkünfte der "Ilvates"
auf dem Capanne, die großen Terrassenanlagen
des "ansonico" auf Giglio besuchen, die
die zauberhafte Stille auf Giannutri erleben und -
warum nicht - auf dem geheimnisvollen Boden Gorgonas,
Pianosas und Montecristos träumen wollen.
Das Klima des Toskanischen Archipels ist typisch
mediterran, mit seiner stark ausgleichenden Wirkung
des Meeres, was sich besonders auf den kleineren Inseln
bemerkbar macht.
Auch wenn die Luftfeuchtigkeit deutlich spürbar
ist, sind die Sommer doch warm, überwiegend trocken,
und oft weht eine leichte Brise. Die Winter sind relativ
mild. Regenfälle treten typisch in der Vor- und
Nachsaison und im Winter auf. Die Sommer sind verhältnismäßig
niederschlagsarm.
Die Winde unter der Küste zeigen das typische
Verhalten des Windes in Landnähe, aber werden
relativ veränderlich auf der hohen See. Im Sommer
gibt es hier eine Tendenz zu Ost-, Nordwest- und Nordwinden,
aber im Winter fehlen ebenfalls nicht die starken
Südwest-, Nordost-, Süd-, West- und Südostwinde.
Äußerst selten sind Schneefälle,
auch wenn die Bergspitze des Monte Capanne jedes Jahr
von einer feinen Schneeschicht weiß wird. Die
vielfältigen Reliefformen und die herausragenden
Höhen einiger Berggipfel sind die Ursache für
das relativ komplexe elbanische Klima, das, vor allem
auf den Hängen des Capanne, Einflüsse subappeninen
Klimas zeigt.