Skigebiet San Martino di Castrozza Passo Rolle und Primiero.
Die Landschaft der Dolomiten, das Brio und die Eleganz
eines erstklassigen Fremdenverkehrsortes, der Reiz
der alten Ortszentren, eine verwurzelte Tradition
der Gastlichkeit, die einzigartige Umwelt des Naturparks:
All dies macht aus San Martino di Castrozza, Passo
Rolle und Primiero wesentlich mehr, als ein gewöhnliches
Skigebiet. Ein reiches Programm an Events, Freizeitbetätigungen,
Angebote für Touren und jede Menge Gelegenheit
zum Après-Ski bereichern den Urlaub in diesem
malerischen Winkel des Trentino.
San
Martino di Castrozza.
San Martino bewahrt all seine Lebhaftigkeit und seinen
Charme einer eleganten und belebten "Alpenmetropole".
Der Ort liegt in einer weiten Lichtung und ist von
dichten Nadelwäldern umgeben. Aus der Höhe
wird er von den Pale di San Martino dominiert, einer
Gruppe aus bizarren und fantastischen Gipfeln, die
von Tausenden von Sagen und Legenden umwoben sind.
Der Urlaub in San Martino bietet im Winter die Emotionen
des Skilaufs und des Schnees, aber auch Einkaufsbummel
und Vergnügen in den einheimischen Lokalen sowie
Saisons angefüllt mit brillanten und internationalen
Veranstaltungen.
In der Nähe des Orts befinden
sich die Aufstiegsanlagen, die zu den 45 km Pisten
des "Carosello della Malghe" und des Colverde
bringen.
In San Martino, auf dem Pra' delle Nasse, gibt es
einige Loipen für den Skilanglauf.
Passo
Rolle.
Ist der Pass, der San Martino mit Predazzo im Val di
Fiemme verbindet und folglich mit den anderen Dolomitenpässen.
Der Ort, erreichbar von San Martino in etwa 15 Minuten,
auch mit dem Skibus, ist eigentlich keine wirkliche
Ortschaft, sondern lediglich eine Ansiedlung mit 4
Hotels, Restaurants, Bars, einigen Souvenirläden
und einem Skiverleih.
Die 15 km Pisten dehnen sich auf zwei Hängen
aus, die am Rande der Staatsstraße beginnen.
Von Malga Rolle startet eine Loipe für den Skilanglauf
(5 km), die durch Weidegelände und Hochgebirgswälder
führt.
Primiero.
Sechs kleine Dörfer, deren Dorfkerne den Zauber
einer Vergangenheit bewahrten, die seit vielen Jahrhunderten
andauert und in der die Tradition der Gastfreundschaft
verwurzelt ist.
Sie liegen am Lauf der Wildbäche Cismon und Canali
und sind durch weite Wiesen voneinander getrennt.
Primiero hat keine Strukturen für den Skilauf.
Siehe Umgebung von Primiero für die näheren
Skipisten und Loipen. Die Pisten von San Martino sind
jedoch in etwa 20 Minuten im Auto oder in 30 Minuten
mit dem Skibus erreichbar.
Fiera di Primiero
Es ist das lebhafte Verwaltungs- und Handelszentrum
des Tals. In der Architektur finden sich Elemente
des Tiroler Stils: die gotischen Züge des Bergbaupalastes
(heute ein Museum) und der Pfarrkirche, die über
den Ort emporragen. Der Einkaufsbummel in den bunten
Läden der einheimischen Handwerker und in den
eleganten Geschäften und die Augenblicke der
Entspannung an den Tischen der zahlreichen Cafés
machen den Abstecher in Fiera zu einem unvergeßlichen
Erlebnis.
Fiera di Primiero ist der Geburtsort von Luigi Negrelli
(1779-1858), dem großen Eisenbahningenieur und
Planer des Suez Kanals.
Transacqua
Von Fiera gelangt man in die Ortschaft Transacqua,
ein gastfreundliches Dorf ländlicher Herkunft,
das sich in den letzten Jahrzehnten graduell in einen
herzlichen und sonnigen Ferienort mit großen
Grünflächen und zahlreichen Spazierwegen
entwickelt hat.
Zusammen mit Fiera verfügt diese Ortschaft über
ein gut ausgestattetes Sportzentrum für den Urlaub
im Zeichen des Sports und des körperlichen Wohlbefindens.
Tonadico
Unter dem Hügel von San Vittore befindet sich
dieses malerische Altstadtzentrum mit seinem typischen
mit Fresken aus dem 17. Jahrhundert geschmückten
Straßengeflecht. Dieser Stadtteil ist mit Fiera
durch das neuere Viertel Tressane verbunden. Am Horizont
oberhalb des Altstadtzentrums befindet sich das Schloß
Castel Pietra, welches das Canali Tal, jenen traumhaften
Winkel des Naturparks mit dem neuen “Parkhaus”
in der prestigevollen Villa Welsperg, beherrscht.
Von Tonadico wanderte gleich nach dem Ersten Weltkrieg
die Familie von Joseph Bernardin (1928-1996) in die
Vereinigten Staaten aus. Er war 14 Jahre Kardinal
von Chicago.
Siror
Es ist die letzte Ortschaft von Primiero vor San Martino
di Castrozza und ist durch weite Wiesen von Tonadico
getrennt. Typisch sind für Siror heute die zahlreichen
kleinen Plätze, die sich dem Besucher unerwartet
inmitten nüchterner Gebäude alpinen Architekturstils
öffnen, reichlich mit Fresken geschmückt
sind und vom heiteren Plätschern der Steinbrunnen
venezianischen Stils begleitet werden. Hier wohnt
eine lebhafte Dorfgemeinschaft, die den Ort sowohl
im Sommer als auch um die Weihnachtszeit in eine faszinierende
Kulisse für die zahlreichen Animationsveranstaltungen
verwandelt.
Imer
Überwindet man das enge Schenèr-Becken,
nach dem Felsen mit dem gewagten Kirchlein zu San
Silvestro, öffnet sich plötzlich das Primiero
Tal mit seiner ersten Ortschaft, Imer, die entlang
der flach geneigten Hänge des Bedolé abfällt.
Die Umgebung bietet unzählige Möglichkeiten
für Spaziergänge und Touren, zu Fuß
oder mit dem Mountain Bike; auch der seit kurzem praktizierte
Orientierungssport findet großzügig Platz
in Imer.
Mezzano
Wenn man weiterfährt und die Taleinmündung
des Noana Tals, einem faszinierenden Landeinschnitt
am Fuße der Vette Feltrine, rechts hinter sich
läßt, gelangt man nach Mezzano, wo man
am Horizont die dolomitischen “Kulissen”
Val Canali und Pale di San Martino erspähen kann.
In Mezzano erkennt man die ländliche Vergangenheit
dieser Ortschaft mit ihrem Altstadtzentrum voller
faszinierender Winkel, die die einfache Sorgfalt der
typischen Architektur einprägsam zum Ausdruck
bringen. Alte Trachten und Traditionen von Primiero
werden von der Gruppo Folcloristico di Mezzano, der
ältesten Trachtengruppe des Trentino aufbewahrt
und erhalten.
Besonders stolz ist die Ortschaft auf das neue Fußball-
und Athletikstadion, wo bedeutende Sportmeisterschaften
ausgetragen werden.