Stadtmuseum
für Grafik.
Das heutige Stadtmuseum, das gotische Kostbarkeiten
und Graphiken unseres Jahrhunderts zeigt, wurde 1990
gegründet. So jung, wie dieses Datum vermuten
läßt, ist der Museumsverein aber gar nicht.
Sein Vorläufer nämlich wurde im Jahre 1935
unter dem Faschismus aufgelöst, dessen Museumsbestände
fast zur Gänze nach Bozen deportiert. Heute kann
man sie wieder bewundern: gotische Schnitzwerke und
Gemälde, Graphiken von Albrecht Dürer, aus
der Renaissance- und Barockzeit, Radierungen von Josef
Anton Koch, Aquarelle der Brüder Seelos und Josef
Moroder Lusenbergs. Das Schwergewicht aber bildet
die Graphik unseres Jahrhunderts mit Werken von Albin-Egger-Lienz,
Josef Weber-Tyrol, Paul Flora, Karl Hasser, Ivo Mahlknecht,
Robert Scherer u.a., eine Sonderabteilung zeigt, Graphik
zur Literatur".