Gehen Sie in die Lüfte, tauchen Sie ab, besteigen
Sie Berge - in der Region Cinque Terre stehen Ihnen die
Naturelemente für die folgenden Aktivitäten in
ihrer ganzen Pracht zur Verfügung:
Nationalpark Cinque Terre.
Der Nationalpark, zwischen der Küste "Tramonti"
im Osten und der Gemeinde Monterosso im Westen gelegen,
ist entstanden, um das Territorium der Cinque Terre zu schützen
und zu erhalten. Es handelt sich um ein Gebiet, das im Laufe
der Jahrhunderte durch die harte Arbeit der hier ansässigen
Menschen tiefgreifende Veränderungen in seinem Landschaftsbild
und seiner Morphologie erfahren hat.
Die alten Bewohner der Gegend haben nämlich die ursprüngliche
Vegetation der steilen Abhänge durch ein dichtes Flechtwerk
von Terrassen ersetzt, auf denen sie Weintrauben anbauten.
Diese Terrassen wurden von einem Netz von ca. 6729 Kilometern
Trockenmauern gestützt.
Ziel des Nationalparks ist es, dieses Beispiel landschaftlicher
Architektur mit seinen historischen, kulturellen, territorialen
und landschaftlichen Werten zu erhalten und - wo dies notwendig
ist - wieder aufzubauen. Dies soll vor allem durch die Beibehaltung
des Weinanbaus geschehen, der einzigen menschlichen Aktivität,
die dazu beitragen kann, diese Landschaft zu erhalten. Eine
Landschaft, die nicht nur Teil des Weltkulturerbes ist,
sondern auch den Fortbestand typischer lokaler Produkte
wie den herrlich duftenden Likörwein Sciacchetrà
garantieren kann.
Meeresschutzgebiet
Cinque Terre.
Das Meeresschutzgebiet der Cinque Terre ist vor der Küste
der fünf Ortschaften gelegen und reicht von der Felsspitze
Punta Mesco im Westen bis zum Capo di Montenero im Osten.
Es wurde errichtet, um die Vielfalt der Arten und ihre Lebensbedingungen
zu schützen und schränkt die möglichen Aktivitäten
im Inneren des Schutzgebietes ein.
Entlang der herrlichen Küste der Cinque Terre befinden
sich an Felswänden, "Secche" (Untiefen) und
einzeln stehenden Felsen zahlreiche Gorgonie (Hornkorallen).
Die Posidonia oceanica (Neptungras), bildet dichte, außerordentlich
wichtige "Wiesen", in denen unzählige Organismen
Zuflucht und Fortpflanzungsstätten finden.
Die steilen Felswände der Punta Mesco und des Capo
Montenegro sind die wichtigsten Stellen im Inneren des Parkes,
die auch seltenen Arten Lebensraum bieten. Da hier auch
Wale gesichtet werden können, sind sie Teil des "Santuario
dei Cetacei" (Wallfahrtsstätte der Wale).