Die Thermen der Basilikata.
In einer so von der Natur priviligierten Region wie die Basilikata, fehlen natürlich auch nicht die Thermalquellen
mit Wasser und Fango. Mit Thermalbädern ausgestattete
Ortschaften befinden sich in Rapolla im Gebiet des Vulture
und in Latronico im Nationalpark des Pollino.
Die Natur der Basilikata.
Die Größe des Gebiets beträgt 9992 qkm;
die Bevölkerung von 603 000 Einwohnern gliedert sich
in 131 Gemeinden der Provinzen Potenza und Matera. Das gesamte
Gebiet umfaßt 7/10 Berge, 2/10 Hügel und 1/10
Ebene; man unterscheidet den östlichen, gebirgigen
Teil vom Küstenabschnitt und der hügeligen Mitte
bzw. den höheren und bewaldeteren in Malfese bis zur
trockenen Murgia von Matera. Die Region trägt noch
nicht lange ihren Namen: in der Antike und in der faschistischen
Zeit bis zum 27. Dezember 1947 hieß sie Lukani-en;
dann wurde in der Verfassung offiziell die Bezeichnung 'Basilikata'
festgelegt.
Bosco Pantano di Policoro
An der Mündung des Sinni zwischen den Gemeinden Policoro
und Rotondella. Letzte Waldanpflanzung des südlichen Italiens. Ihre Ausdehnung beträgt 480 Hektar. Abetina di Laurenzana
Im Gebiet der Gemeinde Laurenzana. Ein Mischwald aus Weißtannen
und Buchen. Seine Ausdehnung beträgt 330 Hektar. Lago Laudemio
An einem Hang des Monte Papa im Sirino-Massiv. Er ist der
südlichste der Seen eiszeitlichen Ursprungs. Bedeckt
25 Hektar. Lago Piccolo di Monticchio
Er befindet sich im Gebiet von Rionero in Vulture. Ein See
vulkanischen Ursprungs mit vielen Seerosen und einem dichten
Wald. Umfaßt 187 Hektar. Lago Pantano di Pignola
In der Gemeinde Pignola. Geschützt für seine Wasservegetation
und als Durchzugs- und Brutgebiet vieler Wasservögel.
Er bedeckt 155 Hektar. Lago di San Giuliano
In der Gemeinde Miglionico. Er war der erste Damm in der Basilikata im Jahre 1950. Ein waldreicher See und Durchzugs-und
Fortpflanzungsgebiet vieler Wasservögel bzw. idealer
Lebensraum vieler Fische. Er bedeckt 1000 Hektar.
Süsswasserseen in der Basilikata.
Die Basilikata ist ein wasserreiches Land. Im ganzen gibt
es fünf Flüsse: den Bradano, Basento, Cavone,
Agri und Sinni. Sie alle münden ins ionische Meer im
Südosten der Region. Ihre Flußbetten stehen der
mittleren Quantität des geführten Wasser proportional
entgegen, können allerdings bei den seltenen Hochwassern
durchaus ganz gefüllt sein. Im Norden bildet der Ofanto
die Grenze zu den Nachbarregionen und fließt in die
Adria, während im Südwesten der Noce ins tyrrhenische
Meer mündet. Zudem gibt es künstliche Seen, wie
den Lago S. Giuliano, den Lago Monte Cotugno und den Lago
Pietra del Pertusil-lo. Geboren aus der Notwendigkeit zur
Bewässerung, sind diese großen Becken echte Naturparadiese
geworden. Nicht zu vergessen die natürlichen Seen,
wie den idyllischen See Monticchio auf dem Vultu-re, den
Laudemio auf dem Papa und den Rotonda an den Hängen
des La Spina; die beiden letzteren sind eiszeitlichen Ursprungs.
Unnötig zu sagen, daß mit den entsprechenden
Dokumenten in allen Gewässern die Sportfischerei erlaubt
ist. Es sind alles Flüsse, die in einigen Abschnitten
noch rein sind und interessant für die Anhänger
der Natur- und Tierbeobachtung.
Berge in der Basilikata.
Als überwiegend gebirgige Region hat die Basilikata einige typische Kennzeichen hochgelegener Orte: Ruhe, reine
Luft, eine lebendige und heute auch geschützte Natur.
Die Basilikata - Land der zwei Meere.
Die Basilikata bietet ohne Zweifel durch ihre Kontraste
ein einzigartiges Bild. Überwiegend bergig, hat sie
im Südwesten das tyrrhenische Meer (Golf von Policastro)
und im Südosten das ionische (Golf von Taranto). Unumstrittene
Königin der tyr-rhenischen Küste ist Maratea,
während Metaponto und Policoro bereits wichtige Bezugspunkte
in der Magna Greca, die ionische Küste beherrschen.
Heute Mittelpunkt des lukanischen Tourismus streben die
drei Städte danach, immer bessere Ergebnisse zu erzielen,
indem sie auf die Wiederaufwertung der natürlichen
Umgebung und ihrer tausendjährigen Geschichte setzen.
Der Wintersport in der Basilikata.
Für die Anhänger des Wintersports gibt es in der Basilikata drei schöne Zentren. Nur 24 km von Potenza,
in der Gemeinde von Abriola befindet sich der Fremdenverkehrsort
La Sellata-Pierfaone mit herrlichem Panorama. La Sellata
erreicht man von Potenza aus über eine direkte Straße,
die, Pignola durchquerend, bis auf 1255 Meter führt.
Es gibt zwei Skilifte, auch Pier-faone genannt, die insgesamt
1500 Meter lang sind sowie anspruchsvolle Pisten (am weitesten
ausgebaut ist die Lang lauf piste). Auf dem Monte Volturino
(1836 m.ü.M) zwischen La Sellata-Pierfaone und dem
Monte Viggiano wurden modernste Liftanlagen installiert
(zweisitzige Sessellifte). 88 km von Potenza gibt es ein
anderes Wintersportzentrum: Sacro Monte di Viggiano. Eine
Ortsstraße führt von der Gemeinde Viggiano, dem
Ferienort am Monte della Madonna hinauf, wo auf 1400 m Liftanlagen
für einfache Pisten in Betrieb sind. Schließlich
kann man 112 km von Potenza, in der Gemeinde Lagonero auf
dem Monte Sirino Wintersport betreiben.