Pietrapertosa.
Das Dorf ist das höchstgelegene der Basilicata
(1088 m.). Seine Ortschaft erhebt sich am Impiso-Berghang,
in den „Lukanischen Dolomiten“. Sie
ist unter Spitzen mit suggestiven Namen wie „der
königliche Adel", „der Amboss",
„die große Mutter" und „der
Kauz" verschanzt.Pietrapertosa, das ungefähr
im Jahre 1000 von Sarazenen als Festung gegründet
wurde, erlangte Bedeutung mit den Normannen, die
dort ein Schloss bauten.
Interessant ist das Kloster von San Francesco, das
auf den Ruinen einer römischen Festung gebaut
wurde. Das Kloster wurde im Jahr 1474 von den Minoriten
Observanten Klosterbrüdern gegründet.
Neben dem Kloster steht die gotische Kirche von
San Francesco, in deren Innern man einen hölzernen
geschnitzten Chor, ein Polyptychon und einige Freskogemälde
aus dem 16. Jh. finden kann. Großes künstlerischen
Interesses sind die San Giacomo geweihte Mutterkirche,
in der man ein Tafelbild aus dem 15. Jh. und einige
Wandfreskogemälde aus dem 14., 15. und 16.
Jh., und die Kapelle der Heiligen Jungfrau mit einer
Holzstatue der Madonna bewundern kann.Im Gebiet
kann man verschiedene historisch-naturwissenschaftliche
Ausflüge machen, wie der von „Sentiero
della Croccia“ oder der von „Sentiero
di Tempa Castello“.