Genzano
di Lucania.
Die Ursprünge von Genzano gehen auf das 7.-6.
Jh. v.Chr. zurück, als die Einwohner des Pagus
Gentianum, römischer Antritt, müde der
ständigen Invasionen, und um die Malaria zu
schlagen, verzogen sie ins aktuelle Gebiet um. In
dem 11. Jh. war das Zentrum unter der normannischen
Kontrolle von Roberto der Guiscardo, und spät
wurde als Lehen verschiedenen Familien zugeteilt,
bis zu dem Jahr 1806, in dem Giuseppe Bonaparte,
der König von Neapel, das Gesetz über
die Aufhebung der Feudalität verkündete.
Im alten Teil des Dorfes ist es möglich, die
Kirche von „Santa Maria della Platea“
zu bewundern, die ein bemaltes Bild auf Stein aus
dem 17. Jh. bewahrt. In panoramischer Stellung erhebt
sich das alte Kloster der Clarissen, begründet
von den Sancia im 14. Jh. und bewohnt von den Nonnen
bis zu dem Jahre 1905. Wenig entfernt von der Ortschaft
kann man die architektonische Gesamtheit „Fontana
Cavallina" („Pferdebrunnen") im
klassizistischen Stil und mit der Form eines Amphitheaters
besuchen. Wertvoll ist dann der herrschaftliche
Palast, der auf dem alten Schloss gebaut wurde,
und der heute Sitz des Rathauses ist.