Chiaromonte.
Die Gemarkung des Dorfes ist sehr reich an archäologischen
Funden und Grabungsstellen, die metallische, aus
etruskischer und griechischer Produktion stammende
Stücke enthielten, unter denen ein Schatz war,
der einer Prinzessin gehörte. Chiaromonte wurde
wahrscheinlich im 6. Jh. v.Chr. von griechischen
Heimatvertriebenen gegründet. Nachher wurde
das Dorf von den fortlaufenden Invasionen der Westgoten
zerstört, es erlitten zahlreiche Schäden
durch ein Erdbeben im 9. Jh., und es wurde im 10.
Jh. wieder aufgebaut. Viele Forscher verbinden den
Namen des Dorfes mit dem Wort „Mons Clarus"
(Leuchtender Berg), ein Name, der sicher seiner
geographischen Stellung geschuldet ist. Historisch-kulturelle
Charakteristik des Dorfes ist die Anwesenheit vieler
Adelspaläste, wie Palazzo Dolcetti, Palazzo
Lauria, Palazzo Donadio und Palazzo Di Giura. Sehr
interessant ist die Kirche von San Giovanni (12.-13.
Jh.), die innen einige sehr schöne Schnitzereien
bewahrt. Nicht weit von der Ortschaft gab es die
zisterziensische Abtei von Santa Maria von Saggittario
(des Bogenschützens), die im 12. Jh. gebaut
wurde, und die am Anfang des letzten Jahrhunderts
aufgelöst wurde.