Carbone.
Die kleine Ortschaft, die Teil des Nationalparks
von Pollino ist, schmückte sich im 9. Jh. n.Ch.
mit dem Namen „Montedoro“ („goldener
Berg“), wegen des Überflusses an Ernten.
Carbone erhielt seinen aktuellen Namen von dem Familiennamen
des Abts San Luca Carbone aus Armento, der den Bau
des Klosters der Santi Elia und Anastasio beendete.
Bemerkenswert ist die Mutterkirche aus dem 16. Jh.,
in der einige Leinwände der neapolitanischen
Schule des 17., Jahrhundertsausgestellt sind, ein
silbernes Reliquiar aus dem 16. Jh. und einige Stücke,
die von dem zerstörten Kloster wiedererlangt
wurden. In der Kappelle des ehemaligen Klosters
von San Francesco kann man Freskogemälde aus
dem Jahre 1700 und eine die Madonna mit den Heiligen
darstellende Tafel aus dem Jahre 1500 bewundern.
Die Altstadt ist von einigen alten Adelspalästen
geprägt, wie Palazzo Castello, Palazzo De Nigris
und Palazzo Castronuovo. Die Gemarkung des Dorfes,
bedeckt von Wäldern der Kastanienbäume,
Rotbuchen, und der Weißtannen, ist sehr reich
an Weiden, und dort kann man, in der Periode von
Mai-November, eine Vielzahl verschiedener Pilze
ernten.