Jemand fährt langsam auf einer Straße, neben
der ein Kanal verläuft, natürlich auf dem Fahrrad.
Kein Zweifel, wir sind in der Romagna, es ist das klassische
Bild, das durch die Filme Fellinis berühmt wurde. Es
gibt keine offiziellen Statistiken über die Zahl der
Fahrräder in dieser Region, einfach weil praktisch
alle Rad fahren. Viele der großen Radsportchampions
kommen aus dieser Gegend, und das ist kein Zufall.
Neben den wirtschaftlichen sind es geografische, kulturelle
und organisatorische Faktoren, die dieses Gebiet zum Radfahren
besonders geeignet machen. Vor allem ist es die Streckenvielfalt:
In wenigen Kilometern kommt man von der Ebene ins Hügelland
und in die Berge, und die Radfreunde können wählen
zwischen ganztägigen Touren oder solchen von wenigen
Stunden. Schon seit einigen Jahren wählen Tausende
von Radsportbegeisterten und Pedalrittern vor allem in den
Frühlingsmonaten die Adriaküste der Emilia Romagna
für ihre Wettkampfvorbereitung.
Profis, Amateure und noch mehr Hobbyfahrer finden in diesem
Land die richtigen Voraussetzungen zum Radeln vor. Die zahlreichen
Radsportveranstaltungen, die an der Küste organisiert
werden, und die Fahrradschulen, die von erfahrenen Profis
abgehalten werden, bieten die Möglichkeit, zu jeder
Jahreszeit einen Sportaufenthalt zu wählen.
Viele Hotelbesitzer haben sich auf Radfahrer spezialisiert
und in den Hotels Abstellräume für Fahrräder
und kleine Werkstätten eingerichtet und bieten spezielle
Radfahrermenüs und Infomaterial zu den Strecken an.