Civitanova Marche.
Dieser attraktive Badeort ist auch gleichzeitig ein
farbenfroher Fischerhafen und ein Zentrum der Schuhindustrie.
Sein langer, breiter Kiesstrand gibt sich etwas stilvoller
als der seiner Nachbarn, und Sie finden auch eine
große Auswahl an Hotels direkt am Meer.
Der beste Strandabschnitt erstreckt sich Richtung
Süden. Er ist schön bepflanzt und hat eine
angenehm ruhige Atmosphäre.
Die eigentliche Stadt zentriert sich um die große
Piazza XX Settembre. Sie lädt ein zum eleganten
Schaufensterbummel und zum Verweilen in den öffentlichrn
Gartenanlagen.
4 km weiter im Landesinneren liegt das kleine mittelalterliche
Hügelstädtchen Civitanova Marche alta, noch
heute teilweise umgeben von der alten Stadtmauer.
Ein Spaziergang durch die Gassen lohnt sich. Nebst
den schönen Kirchen und Palästen gibt es
dort eine ungewöhnlich gute Sammlung moderner
italienischer Kunst in der städtischen Galleria
d'Arte Moderna.
6 km landeinwärts an der SS 485 liegt Santa
Maria a Piè di Chienti, eine der ältesten
und bezauberndsten Kirchen der Marken .Der sehr
gut erhaltene romanische Bau wurde im 9. Jahrhundert
errichtet. In der Form wie ein Doppeldecker ist
der obere Boden am Ende des hohen Mittelschiffs
innen in die Kirche hineingebaut. Die Wirkung der
Fresken aus dem 14. Jahrhundert in der Apsis über
dem Hochaltar wird verstärkt durch den auffallenden
Kontrast, den sie bilden zu dem Kircheninneren aus
schlichtem Ziegel.
Porto
Potenza Piceno.
Porto Potenza Piceno liegt nördlich von Civitanova
Marche und bildet gleichsam eine Variante zum gleichen
Thema, wie viele der kleinen Badeorte in den Südmarken.
Es ist ein Ort, wo man gern einmal einen Badetag verbringt,
als Abwechslung zum eigentlichen Aufenthalt im Hinterland.
Ein paar Kilometer landeinwärts liegt einer
der letzten italienischen Gärten des 18. Jahrhunderts,
der Giardino Bonaccorsi mit einer schönen,
eleganten Backsteinvilla (nicht zugänglich
für die Öffentlichkeit). Wenn Sie gerade
in der Gegend sind, lohnt sich ein Besuch.