Seit über einem Jahrhundert gehört die Insel Grado zur Elite der am besten ausgestatteten Küstenorte
Italiens. Viele Gründe machen Grado zu einem
wirklich unterschiedlichen und einzigartigen Strand:
die typische Venetische Altstadt (historisch betrachtet
ist Grado die Mutter von Venedig) mit ihren frühchristlichen
Basiliken, dem Fischerviertel und den Sportsschiffen;
die wunderschöne lebendige Lagune mit 80 Inseln
und den typischen Schilfhäusern und dem Naturparadies
für Tiere "Cavanata"; der nach Süden
blickende Strand mit dem sehr feinen und heilwirkenden
Sand und die über das ganze Jahr offenen Seethermen,
der Thermalwasserpark, die Sandbäder; die Gastfreundschaft
und die hohe Professionalität der hier Tätigen.
Ein raffinierter und eleganter Ort, der sich für
angenehme abendliche Spaziergänge auf den Straßen
eignet: hier stehen viele Geschäfte und Läden,
typische Gaststätten, die hoch spezialisierte
Meeresküche anbieten, elegante Weinlokale und
alte, verrauchte und duftende Wirtshäuser zur
Verfügung, die uns an jene Zeiten erinnern, in
denen die Fischerei die Hauptbeschäftigung war.
Die gepflegten Gärten, der lange, bis ins Herz
des Pinienwalds führende Radweg, die beleuchtete
Seepromenade und die breiten Räume hinter dem
Strand ermöglichen es, nach "mondänen"
Abenden in den Lokalen des Zentrums mal zur Abwechslung
erholsame Spaziergänge oder Radtouren zu genießen,
während man dem Meeresgeräusch zuhört.
Wenige Kilometer von Grado entfernt liegt Aquileia,
die im Jahre 181 v. Chr. gegründete römische
Stadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO erhoben wurde
und in der nicht nur die Basilika, sondern auch viele
archäologische Ausgrabungen mit dem Flusshafen,
dem Forum, dem Heiligen Weg und dem Nationalen Archäologischen
Museum besucht werden können. Weitere 10 Km entfernt
liegt inmitten vom Land San Canzian d'Isonzo, reich
an Funden und Denkmälern und historisch mit der
Pracht Aquileias verbunden.
Alle Ortschaften des Tourismusgebiets von Grado von
Palmanova, der mythischen sternförmigen Festungsstadt,
über Cervignano bis Villa Vicentina, in dessen
Nähe sich Villa Ciardi befindet, der Sommerresidenz
von Marianna Bonaparte Baciocchi sind zweifellos interessant,
sowohl vom historischen Gesichtspunkt aus als auch
hinsichtlich der Umwelt, der Landschaft, der Natur,
der Architektur und des Landes. Ein Beispiel ist das
Dorf Strassoldo, ein bestens erhaltenes architektonisches
Schmuckstück, oder Calciano di Trivignano, das
als eines der schönsten Dörfer Italiens anerkannt wurde. Das ganze Hinterland ist mit Plätzen
übersät, in denen die Geschichte tiefe und
sofort erkennbare Spuren hinterlassen hat, wie Napoleons
Ära es getan hat.