Nationalpark der Abruzzen.
Der Nationalpark der Abruzzen ist das erste, in Italien
geschaffene, Schutzgebiet und erstreckt sich über
eine Fläche von 44.000 Hektar innerhalb der Region
(und mit kleineren Flächen in Lazio und Molise).
Die vorgeschlagene Wanderung durchquert eine der schönsten
Waldlandschaften der italienischen Halbinsel. Sie
ist nur einige Kilometer lang mit nicht allzu anstrengenden
Höhenunterschieden und kann in 3-4 Wegstunden
bewältigt werden. Die geeigneten Jahreszeiten
für einen Besuch sind der Frühling und der
Herbst, wenn die Besucher geringer an der Zahl sind
und die Farben der Blüten und der Blätter
die Landschaft aufleben lassen. Zwischen Pescasseroli
und Villetta Barrea wird mit dem Wagen der Parkplatz
in der alten Sägemühle gefunden. Vom Beginn
der Val Fondillo wird einem ungepflasterten Weg talaufwärts
gefolgt, milt eine Holzbrücke der Wildbach Fondillo
überquert und entlang des Verkehr gesperrten
Weges, zwischen grasbewachsenen Lichtungen und Buchenhainen,
die Wanderung fortgesetzt. Hier ist es gut möglich,
die Anwesenheit von Hischen festzustellen und das
typische Klopfen des Buntspechtes zu vernehmen. Der
Markierung F2 folgend, wird eine Lichtung mit einer
Schutzhütte und einem Brunnen erreicht. Dann
steigt der Pfad in den Lärchenwald, der im Herbst
eine gelbe Tönung annimmt. Durchquert man den
Buchenwald, wird ein orangefarbener Wegweiser erreicht,
von welchem ein Abstecher zu der Grotta delle Fate
(Feengrotte) gemacht werden sollte, der Quelle des
Wildbaches. Auf den Pfad zurückgekehrt, wird
die Wanderung bis zu einer Gaelung fortgesetzt. Folgt
man links der Auszeichnung 04, werden der Valico Passaggio
dell'Orso (Paßstraße des Bären) und
die Tre Confini (Drei Grenzen) erreicht.